Abnehmen aber wie

Dies ist jedoch kein Grund, im Kampf gegen Fettleibigkeit und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken aufzugeben, erklärt Prof. Helmut Gohlke. Damit der gefürchtete Yo-Yo-Effekt vermieden wird, sollten Sie sich die Zeit nehmen, Gewicht zu verlieren. Du weißt viel über Ernährung, kannst sie aber nicht umsetzen?

Abnehmen, aber wie? – Arzt für Frauenheilkunde in Köln

Diese wird für jede einzelne Person durch Evolution gentechnisch bestimmt. Die Kenntnis des jeweiligen Typs unterstützt die Wahl der Speisen sowie die individuelle Bewegungsform. Am besten nehmen Sie fünf kleine Gerichte pro Tag ein. Immer ein großes Gläschen Wasser vor dem Verzehr zu sich nehmen, das reduziert den Magen.

Sie sollten bei jeder Ernährung viel Alkohol zu sich nehmen. Zu jeder Ernährung gehört eine regelmäßige Bewegung. Nur ein kalorienreduziertes Mischfutter aus einer ausgeglichenen Ernährung mit vielen Frischprodukten ist sinnvoll. Unilaterale parlamentarische Zuwendungen (z.B. Reisdiät, Hollywood-Diät) sind nicht zu befürworten, da sie in der Regel einen Nährstoff-, Vitamin- oder Mineralstoffmangel hervorrufen und nicht zu einer nachhaltigen Ernährungsumstellung beitragen.

Diese sind nur für Kurzdiäten geeignet, um 2-3 kg zu verlieren oder einige Speisen im Zuge einer Ernährung zu substituieren. Aufgrund der Begleiterscheinungen können viele Patientinnen und Patienten diese Arzneimittel nicht einnehmen (z.B. Blutdruckanstieg bei Bluthochdruck). Es können auch unerwünschte Wirkungen bei gesunder Gesundheit vorkommen, oft treten Nerven- und Schlafschwierigkeiten auf.

So genannte Fettblocker aus den USA beinhalten keine grundlegend neuen Stoffe zum Abnehmen, sondern vor allem Vitaminpräparate. Falsche Fastenzeiten oder falsche Fastenzeiten bei vorhandenen Grundkrankheiten können schwerwiegende Konsequenzen haben, z.B. Nierenstein, Herzschädigung, Gichtanfall, etc. In jedem Falle sollten Sie während einer Heilfastenkur mind. 3 l pro Tag einnehmen. Bei einer Gewichtsabnahme von ca. 400 g pro Tag trifft es auch hier zu: Nachhaltiger Lernerfolg ist rar, wenn die Diät nicht gleich mit geändert wird.

Eine permanente Ernährungsumstellung ist notwendig, um in den nächsten Jahren Ernährungsfehler zu verhindern und das geringere Körpergewicht zu erhalten. Strukturelle Nahrungskonzepte wie der Weight-Watcher mit seinen Gruppenangeboten oder die Stoffwechselbilanz mit individuellen Ernährungskonzepten auf Basis von Labortests können Ihnen dabei helfen.

Abnehmen, aber wie?

Auch für Fachleute ist der deutsche Arbeitsmarkt nicht überschaubar, aber es ist klar: Der Großteil des Angebotes wird nicht bewertet und basiert nicht auf wissenschaftlichen Grundlagen. Diese zum Teil sehr simplen, aber einschränkenden Regelungen dieser Ernährungskonzepte führen zu einem Energiemangel und reduzieren dadurch für kurze Zeit das Gewicht des Körpers, werden aber in der Regel nach einer kurzen Zeit wieder aufgeben.

Nach den aktuellen Richtlinien der DAG sind die Hinweise zur Gewichtsabnahme wie folgt[1]: hohes psychosoziales Leiden. Es gibt im Grunde vier therapeutische Ansätze zur Gewichtsabnahme (Tabelle 1). Je nach Ausgangslage sollten auch Diät- oder Mahlzeitenersatzstrategien sowie Pharmakotherapien und Bariatrie in Betracht gezogen werden. Tabelle 1: Therapiemöglichkeiten zur Gewichtsreduzierung nach[1].

Es wurden in den vergangenen Jahren mehrere wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt, die zeigen, dass die Zusammensetzung der Makronährstoffe keinen Einfluss auf die Gewichtsabnahme hat. Ein Überblick über 48 Untersuchungen mit mehr als 7000 Probanden hat gezeigt, dass verschiedene Makronährstoffkompositionen innerhalb von sechs bzw. zwölf Monate zu einer vergleichsweise starken Gewichtsreduzierung führen[2].

Nach zwölf Lebensmonaten zeigt eine kohlehydratreduzierte, eiweißreiche Ernährung mit einer um 0,14 kg gesteigerten Gewichtsabnahme im Gegensatz zu anderen Diäten nur geringfügig bessere Ergebnisse[3]. Ob „Low Carb“ oder „Low Fat“, in der Regel wird eine moderatere Gewichtsreduzierung erreicht[4, 5]. Alternativdiäten wie die Kräutervariante der Atkins Diät oder die Mittelmeerdiät sorgen auch für eine leichte Gewichtsabnahme[6 – 2011 – 11 – 2011].

In einer jüngst veröffentlichten Untersuchung wurde nachgewiesen, dass bei Menschen mit Zuckerkrankheit des Typs 2 kein signifikanter Gewichtsverlust (ca. 10 kg) und die Reduktion von HbA1c (ca. 1 Prozentpunkt) zwischen einer kohlenhydrat- und einer kohlenhydratarmen Ernährung nach einem Jahr besteht. Eine einseitige Ernährung wird in der Regel nicht empfohlen, da sie weder die Versorgung mit Nährstoffen sicherstellt noch eine langfristige Gewichtsabnahme bewirkt.

Obwohl sie zunächst zu einer Gewichtsabnahme beitragen, sind sie weder für den täglichen Gebrauch geeignet noch langfristig machbar, da sie strenge Ernährungsvorschriften vorschreiben. Eine Meta-Analyse hat ergeben, dass die Verbindung von Ernährungsumstellungen, mehr Bewegung und Verhaltenselementen effektiver ist als eine reine Ernährungstherapie. Empfehlenswert sind sechs bewertete Trainingsprogramme, bei denen die vier Trainingsprogramme ohne Diät (Tab. 2) eine Gewichtsreduzierung von bis zu fünf Prozentpunkten erreichen:

Abnehmen (Deutsche Ernährungsgesellschaft, DGE), Weight Watchers, Abnehmen mit Vergnügen (AOK), M.O.B.I.L.I.S., Bodymed (mit Formeldiät, 5 bis 10% Gewichtsreduktion), Optifast-52 (mit Formeldiät, 15 bis 30% Gewichtsreduktion). Tab. 2: Abnehmprogramme ohne Formeldiät: Gewichtsverlust innerhalb eines Jahres[1]. Bei den Programmen Weight Watchers und Jenny Craig wurde nach zwölf Jahren eine um 2,6 bzw. 4,9 Prozentpunkte bessere Gewichtsreduzierung erreicht als bei der Kontrollgruppe[12].

Die Kontrollgruppe, die entweder nur Infomaterial erhalten hatte oder eine individuelle Einmalberatung oder wiederholten Fachkontakt ohne spezielle Konsultation hatte, betrug die durchschnittliche Gewichtsreduzierung nach zwölf Monate 0,8 kg. Eine Gegenüberstellung der Interventionsgruppen mit den Testgruppen zeigte eine Differenz von 2,8 kg in der Masse. Dass eine Gewichtsreduzierung von fünf bis zehn Prozentpunkten des Ausgangsgewichtes bereits erhebliche Gesundheitsvorteile bietet, ist erwiesen.

In der DAG-Richtlinie [1] wird daher auch eine Gewichtsreduzierung dieser Größe empfehlen. Zu Beginn des Jahres 2016 zeigte eine US-Forschungsgruppe in einer sehr gut strukturierten Studiengruppe, dass eine Gewichtsreduzierung von fünf Prozentpunkten die Insulinempfindlichkeit in den Bereichen des Fettgewebes, der Haut und der Muskulatur signifikant erhöht und eine positive Wirkung auf die Beta-Zellfunktion hat.

Außerdem wurde nachgewiesen, dass die Wirkungen eine Dosis-Wirkungsbeziehung haben, d. h. Je größer die Gewichtsabnahme, umso besser die Verbesserung der Stoffwechselparameter[14]. Eine Rezepturdiät wird allgemein als sehr kalorienarme Diät mit einer Energieaufnahme von < 800 bis 1200 kcal pro Tag verstanden, die im Schnitt zu einer Gewichtsreduzierung von 0,5 bis 2,0 kcal pro Tag über einen Zeitabschnitt von bis zu zwölf Monaten führt[15].

Alternativ zur Alleinnahrung kann eine Verbindung mit der Strategie des Mahlzeitenersatzes ausgewählt werden, bei der bis zu zwei Hauptgerichte pro Tag durch Formelprodukte abgelöst werden. Die Optifast-52 Gewichtsabnahme umfasst zunächst eine kalorienarme Diät über einen längeren Zeitabschnitt von zwölf Monaten. Bei und nach der Formeldiät wird den Teilnehmern eine interdisziplinäre Lifestyle-Intervention angeboten.

Nach einem Jahr konnte eine Untersuchung ergeben, dass die durchschnittliche Gewichtsreduzierung 16,4 kg betrug[16]. Das zeigt sich auch in der Richtlinie der DAG, in der nur der Lipasehemmer Örlistat als Medikament zur Therapie vorgeschlagen wird[1]. In den USA sind dagegen mehrere Produkte für die Behandlung von Fettleibigkeit genehmigt, darunter das Medikament LORCLASERIN (Belviq®) und das Kombinationsprodukt Phentermin/Topiramat (Qsymia®) im Jahr 2012 von der Food and Drug Administration in den USA (FDA).

Liraglutid (Saxenda®) ist in den USA und auf dem europäischen Kontinent bereits zur Gewichtsabnahme und in Europa ebenso wie Naltrexon/Bupropion (Mysimba®) für die Zulassung vorgesehen, aber beide Präparate sind noch nicht auf dem Vormarsch. Zur Gewichtsreduzierung sollten keine Diuretika und Wachtumshormone verwendet werden. Zur Gewichtsreduzierung werden sie nicht verwendet.

Daß eine signifikante Gewichtsreduzierung durch Operation erreicht wird, wurde in großen Untersuchungen nachgewiesen[18, 19]. Dabei wird als Grundlage jeder Gewichtsreduzierung eine Negativenergiebilanz betrachtet, d. h Das Angebotsspektrum bei Annahme von Diäten und -programmen ist sehr groß und vielseitig, für die meisten Begriffe sind jedoch keine hinreichenden Wirksamkeits- und Sicherheitsmerkmale vorhanden. Lifestyle-Therapie als Grundtherapie bei Fettleibigkeit und Fettleibigkeit kann je nach Bedarf mit einer Diät und/oder einer bariatrischen Operation verbunden werden.

Obwohl die meisten Lifestyle-basierten Gewichtsverlustprogramme nur zu einer moderaten Gewichtsabnahme beitragen, ist dies bereits jetzt von klinischer Relevanz.

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